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Bachblüten für Kinder mit besonderen Bedürfnissen

Der Alltag mit Kindern, die behindert oder von Behinderung bedroht sind, ist durch viele außergewöhnliche Herausforderungen aber auch Belastungen für alle Familienmitglieder geprägt. Das emotionale Gleichgewicht und die Grenzen der seelischen Kraft werden hierbei häufig ausser Acht gelassen und überschritten.

Da Bachblüten keine Neben- oder Wechselwirkungen haben, sind sie für jeden Menschen geeignet. Im Mittelpunkt der Behandlung steht immer die einzelne Persönlichkeit und so sind die im Text erwähnten Bach-Blüten als Anregung zu verstehen.

Die körperliche Betreuung des Kindes ist von Anfang an weitgehend gesichert – oft zu weit gehend: unmittelbar nach der Geburt werden Mutter und Kind getrennt (Star of Bethlehem), so daß nur selten die Möglichkeit besteht, eine allererste innige Verbindung und Vertrautheit zu entwickeln.

Ein Hilfsnetz besteht nur selten, oft sind Familien alleingelassen mit einer Situation, die nicht überschaubar ist (Walnut): Reaktionen aus dem Umfeld sind sehr selten positiv und häufig fühlen Eltern sich zur Rechtfertigung (Pine) verpflichtet. Zu der grossen Sorge (Red Chestnut) um die Krankheiten, die dem Kind möglicherweise noch bevorstehen, kommen die Ansprüche der anderen Familienmitglieder, häufige Arztbesuche, viele Therapiestunden. Eine große Belastung, die bei auffallend vielen Müttern zu „stressbedingten Ausfällen“ führt. Tiefste Erschöpfung (Olive) ist oft das erste Symptom. Eine nahezu übermenschliche Belastbarkeit (Oak) wird an den Tag gelegt, die Grenzen der eigenen Kraft werden immer wieder überschritten.


Die intensive Verbindung zwischen Eltern und Kind bleiben nicht ohne Folgen -

So lassen sich zwar viele Verhaltensweisen als typisch für ein bestimmtes Bild erklären – mindestens genauso viele jedoch nicht:

Jakob, ein kleiner Junge mit Down-Syndrom, übt im Kindergarten fleißig das Laufen. Die anderen Kinder loben ihn und freuen sich gemeinsam mit ihm über den Erfolg. Die Eltern des Jungen kommen zum Abholen, er lässt sich sofort auf den Boden fallen und beginnt jämmerlich zu weinen (Chicory) woraufhin der Vater ihn gleich auf den Arm nimmt und tröstet.

Die 6jährige Elsa, ein Mädchen, das mit geistiger Entwicklungsverzögerung diagnostiziert wurde, verwickelt jeden in intensive Gespräche, aus denen man kaum herauskommt (Heather). Ihre Mutter ignoriert Elsas besondere Lebenssituation wo es nur geht und trägt immer eine heitere Miene zur Schau (Agrimony).

Peter, 5 Jahre alt, zeigt autistische Züge. Der Umgang mit Gleichaltrigen fällt ihm sehr schwer und er reagiert mit Rückzug (Water Violet). Er kann sich allein sehr gut beschäftigen, scheint am Spiel mit anderen Kindern jedoch nicht interessiert zu sein.

 

Bachblüten als Hilfe

Dr. Edward Bach stellte ein System aus 38 Blüten zusammen, die sich miteinander frei kombinieren lassen. Durch die vielen Variationsmöglichkeiten (rund 293 Mio.) können ebensoviele Gemütszustände angesprochen und ausgeglichen werden.

Ich möchte Sie ermutigen, Bach-Blüten in Ihrer Familie einzusetzen. Wenn Sie Bedenken haben, bitte ich Sie, Kontakt zu mir aufzunehmen. Haben Sie schon Erfahrungen mit Bachblüten gemacht? Bitte berichten Sie mir davon.

Bachbluetenhaus@t-online.de

 

Herzlichst
Ihre

Katja Bähr

Am 16.09.08 ging die erste, von FISBa initiierte, integrative Kooperationsklasse in der Hainschule Bamberg an den Start. Ohne die engagierten Mütter und Väter, die sich hier parallel zu den ohnehin schon hohen Anforderungen ihres Alltags für die Zukunft ihrer Kinder stark machen, gäbe es diese Klasse nicht. Ich wünsche Ihnen viele Unterstützer aus allen gesellschaftlichen Bereichen, weiterhin gute Nerven und mutige Nachahmer!
www.fisba-bamberg.de