Herstellung
Sonnenmethode
Die Herstellung der Blütenessenzen erfolgt auf zweierlei Weise: Bei der
Sonnenmethode werden die Blüten an einem schönen, warmen Sommertag bei
voller Sonneneinstrahlung gepflückt. Man gibt sie in eine Glasschale
mit frischem Quellwasser, möglichst von einer Quelle in der Nähe des
Standortes der Pflanze. Es genügt, wenn die Blüten nur die Oberfläche
des Wassers bedecken. Nun stellt man die Schale drei Stunden in die
Sonne. Die Sonne bringt, nach Edward Bach, die Schwingung der Blüten in
das Medium Wasser, das auf diese Weise energetisch imprägniert wird.

Foto entnommen aus: Jeremy Harwood, Bachblüten (Taschen Verlag, Köln)
Anschließend werden die Blüten herausgenommen und der Lösung die
gleiche Menge Alkohol zur Haltbarmachung hinzugegeben - Bach verwendete
dazu Weinbrand. Die so gewonnene Lösung bildet die Urtinktur. Sie wird
in einem zweiten Schritt mit Weinbrand verdünnt und in Flaschen
abgefüllt. Diese werden als Vorratsflaschen (engl. „stockbottles”)
bezeichnet und sind im Handel erhältlich. Zu Behandlungszwecken
verdünnt man sie später weiter.
Kochmethode
Da nicht alle Blumen, Sträucher, Büsche und Bäume zu einer Jahreszeit
blühen, in der auch viel Sonne scheint, wurde eine zweite Methode zur
Herstellung der Essenzen notwendig, die sogenannte Kochmethode: Die
Blüten bzw. Knospen und andere Teile der Pflanzen werden gepflückt wie
bei der Sonnenmethode und ausgekocht. Anschließend wird der Extrakt
filtriert und mit der gleichen Menge Weinbrand vermischt, um die
Substanz haltbar zu machen.

Foto entnommen aus: Jeremy Harwood, Bachblüten (Taschen Verlag, Köln)
Die weitere Verarbeitung erfolgt wie bei den durch die Sonnenmethode hergestellten Blütenessenzen.