Bachblüten für Tiere
Ansichtssache oder Erkenntnis?
Ob und wie sich das, was für den Menschen zutrifft, auf unsere Tiere
übertragen lässt, mag Ansichtssache sein. Doch dass auch sie – wie wir Menschen – Freude, Angst, Hass, Eifersucht, Ärger und Kummer usw. durchleben, können Tierfreunde Tag für Tag bei ihrem Tier genau
beobachten. Sollten diese Gefühlsausdrücke nicht schon als Beweis der beim Tier vorhandenen Seele anzusehen sein?
Die Bachblüten-Therapie ist eine wirksame alternative Heilmethode, die niemandem schadet und doch hilft, den durch Menschen und Umwelt gestörten Gefühlshaushalt unserer Tiere wieder auszugleichen.
Meine Erfahrungen mit Tieren, in erster Linie mit Hunden und Pferden, zeigen mir immer wieder aufs Neue, welchen positiven Einfluss auf das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier die Bach-Blüten haben können. Viele Tierhalter sind überzeugt davon, dass unsere tierischen Begleiter genau wissen, wie es uns geht. Aber wissen wir auch immer so genau, wie es dem Tier geht?
Qualifikationen für den Umgang mit Bach-Blüten für Tiere:
Natural Animal Centre in Wales, Level 1 und 2
nächste Fortbildung zum Thema Bach-Blüten für Tiere: 24./25. September 2011 in Winterthur/CH
Diagnose und Therapie – viele Fragen!

Was ist das Problem? Warum macht das Tier Sorgen? Wie zeigt sich das? Welche Situationen sind ausschlaggebend? Warum (Ursache) macht es das? Wann hat das angefangen? Welche Rasse? Welchen Grundcharakter hat das Tier? Bedenken Sie immer, dass man aus einem Löwen keinen Hamster macht – auch nicht mit Bachblüten! Ebenso wenig bekommen Sie aus einem Border Collie, dessen Hauptaufgabe es ist zu hüten, einen Pekinesen, dessen Hauptaufgabe es ist zu gefallen und Schoßhund zu sein. Das liegt an den Genen, an der Zucht und nicht an Verhaltensauffälligkeiten. Deshalb sollte jeder Tierbesitzer sich vorab mit der Rasse seines neuen Weggefährten auseinandersetzen – egal ob Rottweiler, Siamkatze oder Andalusier.
Weiterhin müssen Haltung, Fütterung, Sozialverhalten, Erlebnisse,
Vorgeschichte, Herkunft (z.B. Züchter oder Tierheim) mit einbezogen
werden. Ein Tier welches nicht artgerecht gehalten wird, kann nur
verhaltensauffällig werden.
Anwendung bei Tieren
Die Trinkwassermethode

Sie
geben die Tropfen direkt aus der Stockbottle in das Trinkwasser. Für
kleine bis mittelgroße Tiere, geben Sie zwei Tropfen je ausgesuchter
Blüte in den Trinkwasserbehälter (bei Rescue Remedy vier Tropfen).
Natürlich jeden Tag frisch! Bei Großtieren, wie Pferden, geben
Sie die doppelte Menge.
Die Orale Gabe

aus
der Einnahmeflasche – entweder aus einer Einmalspritze (ohne Kanüle!)
oder übers Futter oder über ein Leckerchen. Das bleibt Ihrem
Einfallsreichtum überlassen. Manche Katzen lieben Wiener Würstchen,
manche Hunde Kalbsleberwurst … Pferde nehmen gern ein Stückchen
trockenes Brot. Bitte nicht die Glaspipette ins Tiermaul stecken! Das
Tier könnte sie zerbeißen!!! Als Dosierungsempfehlung gilt für alle
Haustiere: 4 x täglich 4 Tropfen. Gute Ergebnisse zeigen sich jedoch
auch bei der folgenden Dosierung: für Katzen 3-4 x täglich 3 Tropfen,
für Hunde 3-4 x täglich 5 Tropfen, für Pferde 2 x täglich 10 Tropfen.
Die Hautmethode

Sie
massieren Ihrem Tier die BB über die Haut (Fontanelle, Pulsstellen)
ein! Das ist sehr dienlich bei z.B. leberkranken Tieren oder kleinen
Heimtieren, wie handzahmen Chinchillas, Kaninchen oder Vögel, die z.B.
das Trinkwasser oder Futter verweigern, wenn man BB zugibt.
Bei Vögeln
besteht noch die Möglichkeit zweimal täglich zu „Duschen“. Man nimmt
einen handelsüblichen Blumensprüher und gibt die Bach-Blüten auf einen
halben Liter Wasser und besprüht diese damit. Die Vögel genießen das
und nehmen beim Gefieder-Putzen die Bach-Blüten auf! Dosierung:
entweder 2 Tropfen jeder ausgesuchten Bach-Blüte (bei Rescue vier
Tropfen) oder 10 Tropfen aus der Einnahmeflasche.